Kf 254: Vier Säulen des Lebens

Shownotes

Shownotes

  • Das Meeting beginnt mit der Vorstellung der These, dass ein ausgewogenes Leben auf vier Säulen ruht: Beruf, Familie, Freunde und Hobby.
  • Es wird die Beobachtung geteilt, dass bei vielen Kanzleiinhabern der Berufsbereich überproportional viel Raum einnimmt (ca. 80 %), während die anderen drei Bereiche sich die restlichen 20 % teilen müssen.
  • Dieses Ungleichgewicht wird als Ursache für Stress, Überforderung und letztendlich psychische sowie physische Erkrankungen identifiziert. Der Körper signalisiert durch Symptome, dass eine Änderung notwendig ist.
  • Die Lösung liegt nicht ausschließlich in der Optimierung der Kanzleiarbeit, sondern in der bewussten Umverteilung der Aufmerksamkeit auf die vernachlässigten Lebensbereiche.
  • Es wird beschrieben, dass Menschen in einem Zustand der Überlastung soziale Aktivitäten oder Hobbys oft nicht mehr als Belohnung, sondern als zusätzliche Belastung empfinden. Wer dies fühlt, sollte dringend handeln.
  • Die alleinige Fokussierung auf den Beruf führt zu Abhängigkeiten und macht es schwer, von der Arbeit wegzukommen, da sie die einzige Quelle der Bestätigung ist. Im Gegensatz dazu zieht ein "Hin-zu"-Ziel (z. B. Zeit mit der Familie oder für Hobbys) die Energie proaktiv von der Arbeit ab.
  • Als konkrete Methode wird vorgeschlagen, feste Termine für private Aktivitäten zu vereinbaren (z. B. mit Freunden oder dem Partner) und diese konsequent einzuhalten.
  • Um bei diesen Terminen mental präsent zu sein, wird die Technik empfohlen, sich eine Übergangszeit zu schaffen: beispielsweise eine Stunde vor dem Treffen die Arbeit beenden und in der verbleibenden Zeit bewusst "herunterzukommen", ohne Handy oder PC.
  • Ein Hobby wird als leidenschaftliche Tätigkeit definiert, die keinen Leistungsdruck oder Zwang zu Ergebnissen mit sich bringt.
  • Es wird angemerkt, dass körperliche Aktivität in die Säulen Hobby, Freunde oder Familie integriert werden kann (z. B. durch gemeinsamen Sport oder Spaziergänge).
  • Ein wichtiger Appell lautet, die eigene Zeitverteilung zu analysieren und bei einem festgestellten Ungleichgewicht sofort zu handeln. Ausreden wie "nur noch dieses Projekt" sind oft Selbsttäuschung.

Getroffene Entscheidungen

  • Die Teilnehmer einigen sich darauf, dass ein Ungleichgewicht der vier Lebenssäulen (Beruf, Familie, Freunde, Hobby) zu negativen Konsequenzen führt und aktiv korrigiert werden muss.
  • Es wird entschieden, dass körperliche Aktivität kein separates, fünftes Element sein muss, sondern als Teil der Säulen Hobby, Freunde und/oder Familie betrachtet werden kann.
  • Es herrscht Einigkeit darüber, dass der beste Zeitpunkt für eine Verhaltensänderung zur Wiederherstellung der Balance "jetzt" ist und nicht aufgeschoben werden sollte.

Aktionspunkte

Aufgaben

| Aufgabe | Verantwortliche Partei | Frist | Anmerkungen | | --- | --- | --- | --- | | Die prozentuale Verteilung der eigenen Zeit auf die vier Säulen (Beruf, Familie, Freunde, Hobby) aufschreiben. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Sofort | Dient der Erkenntnis und als Grundlage für weitere Schritte. Das Schlafen soll nicht mitgezählt werden. | | Ein festgestelltes Ungleichgewicht analysieren und überlegen, wie es korrigiert werden kann. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Im Anschluss an die Analyse. | Ziel ist es, keine Säule über 60 % Anteil zu haben und eine gesündere Balance anzustreben. | | Feste Termine für private Aktivitäten (mit Freunden, Familie) vereinbaren und diese konsequent einhalten. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Ab sofort. | Dies dient dazu, die vernachlässigten Lebensbereiche bewusst wieder zu stärken. | | Bei privaten Terminen bewusst eine "Pufferzone" zur Arbeit einplanen, um mental präsent zu sein. | Jeder Zuhörer für sich selbst. | Bei jedem vereinbarten Termin. | Z.B. eine Stunde vor dem Treffen die Arbeit beenden und das Handy weglegen. |

Fristen

  • Sofort: Die eigene Zeitverteilung analysieren und aufschreiben.
  • Jetzt: Den Prozess der Veränderung beginnen, anstatt ihn aufzuschieben.

Folgeaktionen

  • Die Zuhörer sollen sich bewusst machen, dass die intensive Zeit mit Kindern begrenzt ist (Metapher der "15 Sommer") und diese entsprechend priorisieren.
  • Die Teilnehmer werden ermutigt, ihre neu geschaffenen Freiräume für Familie, Freunde und Hobbys aktiv zu verteidigen und als wertvollen, unverzichtbaren Teil ihres Lebens zu betrachten.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Folge zweieinhalbvierundfünfzig.

00:00:02: Moin Mario!

00:00:03: Moin Klaas, moin Winkelkatze, Mann bin ich gut drauf.

00:00:06: nach fünf Stunden Podcast machen mit dir.

00:00:08: es ist mir einfach ein Fest.

00:00:10: Ja die Stimmung wird immer besser und das beste

00:00:12: Kult.

00:00:13: zum

00:00:13: Schluss.

00:00:13: Wir sind jetzt beim Chinesen.

00:00:16: Die vier Säulen der Weisheit

00:00:17: Absolut und die wären Claas

00:00:20: Doppelt Chili.

00:00:22: Die vier säulen sind die die einen ausgewogenes Leben tragen.

00:00:28: So war deine krude These.

00:00:33: Also Sachen, auf die man achten sollte... ...weil es sonst aus dem Gleichgewicht gerät und da wären Freunde, Familie.

00:00:42: Und mehr fährt mir schon nicht mehr ein!

00:00:43: Ja aber Hobby und das ist dir natürlich fremd Beruf.

00:00:49: Auf den letzten kannst du natürlich nicht kommen, da habe ich Großverständnis für.

00:00:52: Beruf?

00:00:53: Warte mal wie wuchstabiert man

00:00:54: das?!

00:00:55: Das kennst du nicht und damit solltest du jetzt in deinem gehobenen Alter auch nicht mehr anfangen.

00:00:59: Aber wir kommen mal vielleicht zur Realität von vielen Kanzleienhabern.

00:01:06: Also man sagt tatsächlich, also das habe ich mir nicht ausgedacht, sondern diese vier Säulen sollten relativ gleichmäßig versorgt sein.

00:01:13: Also Familie, Freunde, Hobby und Beruf.

00:01:18: Und ich glaube wenn man bei vielen Kzleien guckt dann ist der Bereich Berufe aber achtzig Prozent und die anderen drei Bereiche können sich die zwanzig Prozent teilen.

00:01:27: Ein solches Ungleichgewicht hat immer Folgen.

00:01:31: Ja, deswegen sind glaube ich viele wirklich am Limit psychisch erkrankt.

00:01:37: Irgendwann auch körperlich erkrankte weil der Geist nicht mehr weiß was er noch machen soll um mal zu zeigen dass es so nicht weiter geht.

00:01:45: und deswegen ist diese Folge an sich einmal für alle die sich erschöpft fühlen die sich überfordert fühlen sie sich überlastet fühlen das die Lösung nicht immer im Weiterarbeit in der Kanzlei liegen muss.

00:01:57: da haben wir hier natürlich ganz viel Content glaube ich immer geliefert was man da auch machen kann.

00:02:01: Aber das ist auch damit mal anfängt, wieder sich selber und seine Bedürfnisse gleichmäßiger zu verteilen.

00:02:09: Eben auf Freunde, Familie und Hobby.

00:02:11: Das Hobby ist eben der Vorteil, dass es wirklich ein Thema für einen selber.

00:02:15: Da bin ich niemanden rechenschaftfähig.

00:02:18: Dann mache ich die Sachen für mich, das kann ich auch mal alleine machen da bin ich also unabhängig und kann das frönen aber auch Familie und Freunde.

00:02:26: dann war man mit einem Kumpel oder einer Kumpelinne zuletzt im Kino.

00:02:31: Wann waren wir mal essen?

00:02:32: Wann haben wir mal ein Bierchen getrunken, weil man war zusammengrillen.

00:02:35: Also solche Erlebnisse... wann macht man da was?

00:02:39: Wie kümmert man sich da miteinander?

00:02:42: Hat das einen Wert?

00:02:43: Das Gleiche mit der Familie!

00:02:45: Wann war man mal mit der liebsten Essen ohne in Gedanken woanders zu sein oder mit dem Gedanken hoffentlich ist es gleich vorbei.

00:02:53: ja vielleicht hoffentlich finden wir noch Redethemen aber wir schweigen uns gerade nur an und gehen dann nach Hause mal einen Essen zu machen mit voller Aufmerksamkeit.

00:03:03: und nicht, wir müssen mal wieder essen gehen sondern dann, weil wir Bock drauf haben.

00:03:07: Weil wir uns was zu erzählen haben oder Lust haben, weil für uns zuhören wollen, weil füreinander da sein wollen, das Handy mal aus ist.

00:03:13: Weil auch nichts anderes in meinem Kopf schwört, was ich eigentlich viel lieber machen würde.

00:03:20: Und jetzt ist meine Erfahrung tatsächlich die, dass die Menschen, die in einer Überforderung über Lastungen sind, das gar nicht mehr können also dass der Arbeitsalltag oder die Routine, die Tagesroutine so fest auf den Arbeiten schlafen gehen.

00:03:39: Tschüss!

00:03:41: Und allein die Vorstellung sich zum Beispiel mit einem Kumpel zu treffen und Kino zu gehen ist eher eine Belastung als eine Belohnung.

00:03:52: Wer das fühlt muss ganz dringend handeln weil es nicht normal ist.

00:03:59: Das ist auch nicht gut.

00:04:01: Ihr fällt in ein tiefes Loch wenn das irgendwann mal aufhört Und das hört ja irgendwann auf.

00:04:06: Entweder weil man in Pension geht, wenn man es ganz lange durchhält oder weil der Körper dicht macht und hier komplett ausfällt... ...und ihr baut meistens Abhängigkeiten, weil ihr alles darauf aufbaut, weiterhin unemberdig zu sein.

00:04:17: warum?

00:04:19: Die einzige Säule in eurem Leben ist plötzlich der Beruf!

00:04:22: Und was ja wichtig ist zum Beispiel ich würde nie achtig Prozent für den Beruf geben, so viel anderes habe, wo ich hin möchte.

00:04:34: Also ich muss nicht weg von kommen, sondern ich will woanders hin!

00:04:38: Ich möchte Zeit mit meiner tollen Frau verbringen weil ich die einfach cool finde, weil es Spaß wird und was Tolles.

00:04:43: Ich möchte zeit mit meinen Hobbys verbringen, Hemenfiguren zusammenschrauben angucken polieren machen meine Comics grüßes Buch lesen manchmal sogar Sport machen.

00:04:56: Das sind Dinge, die möchte ich machen.

00:04:58: Weil ich da auf Bock habe und das will ich mir nicht nehmen lassen oder mich mit meinem Kumpel zu treffen.

00:05:06: Wir haben so eine Macke wenn wir uns treffen dann steigen wir ins Auto und fahren eigentlich fünf Stunden Auto und quatschen und das finde wir tierisch cool.

00:05:14: Und es möchte ich alles nicht missen.

00:05:15: Das heißt Ich habe aber ein Ziel warum ich sozusagen in der Arbeit nicht nicht alles in die Arbeit packe.

00:05:22: Aber ich hatte meine andere Situation.

00:05:25: Es war so zwei, sieben, würde ich mal sagen.

00:05:28: Da war es anders!

00:05:29: Dann habe ich auch nur gearbeitet und da war die Vorstellung mich mit jemandem anders zu treffen oder so ein Geburtstag teilzunehmen war für mich Pflicht.

00:05:35: das war schrecklich.

00:05:37: Ich war froh wenn der Geburtstag vorbei ist weil ich ja wusste am nächsten Tag muss ich wieder arbeiten Und deswegen kann ich sagen wer das empfindet muss jetzt dringend handeln.

00:05:47: Ich weiß nicht wie du die Szene wahrnimmst Klaas aber ich glaube dass sind viele am Limit.

00:05:51: Na ja, also man sieht sie eigentlich bei allen Selbstständigen.

00:05:54: Die haben keine Probleme sich die Tage voll zu machen mit Arbeit und auch mit sehr guten Begründungen.

00:06:02: Absolut!

00:06:03: Die Arbeit geht nicht aus und es gibt immer was zu tun.

00:06:07: Du kannst Vierundzwanzig Sieben arbeiten wenn du selbst nicht bist, geht das immer?

00:06:10: Ob es sinnvoll ist um wirtschaftlich sei mal dahingestellt.

00:06:14: aber wenn du die anderen Bereiche vernachlässigst und dass muss die Botschaft sein in diesem Podcast Dann wirst du dafür preisbezahlen.

00:06:23: Ja, es fängt an mit Unzufriedenheit über Forderungen gestresst sein genervt sein und es wird irgendwann körperliche Symptome geben.

00:06:32: Man kann nicht anders.

00:06:34: Deswegen sage ich ist total schwer daraus zu kommen weil Du auch das Problem ist jetzt Ich habe ja gesagt ich hab einen hinzu.

00:06:42: also ich möchte hin zu meinem hobby.

00:06:45: Das heißt da habe ich keine Motivation.

00:06:47: Die anderen haben gar keine Motivation jetzt, was mit freundlichen Familien Hobbys zu machen.

00:06:51: Sie sind eigentlich ganz glücklich gefühlt mit ihrer Arbeit weil sie haben ja gelernt dass es dort die einzige Bestätigung gibt für sie und deswegen haben die das Thema weg von und weg von ist immer viel schwieriger als hinzu und das muss man nur verstehen.

00:07:08: und so blöd das klingt man muss sich zwingen.

00:07:11: Das heißt wer das versteht muss anfangen feste Termine zum Beispiel mit seinen Kumpel zu machen.

00:07:19: Ja, man muss ja nicht gleich mit dem schlimmsten anfangen und mit messen mit seiner Frau.

00:07:22: Aber man kann sich ja mit einem Kumpel treffen um dann die nächste Ebene zu gehen.

00:07:26: Nein!

00:07:27: Spaß für die Zuhörden.

00:07:28: Ich liebe meine Frau.

00:07:30: Für mich ist das schönste aber um mal in dem Spass zu bleiben was man immer so hat.

00:07:35: also auch deswegen macht man das fest.

00:07:37: Man vereinbart diese Termine fest und da ist nur eins wichtig dass funktioniert nur gerade in der Anfangsphase wenn der Kopf frei ist Und ich kann nur sagen dass ich beide Welten erlebe habe, kann ich tatsächlich auch über beides reden.

00:07:51: Ich hab mehrere Sachen probiert dahin zu kommen und zu Beginn habe ich mich mit meinen Kumpel getroffen.

00:07:55: Ich habe immer jedes Mal überlegt abzusagen, weil ich doch lieber was im Job machen wollte.

00:08:02: Und wenn ich mich dann getroffen habe, weil das wenn nicht das dritte Viertel mal absagen wollte war eigentlich nicht richtig da.

00:08:09: Und daraus jetzt mal nur eine Methode die bei mir geholfen hat.

00:08:19: sozusagen meine eigentliche tätigkeit beendet hat mir dann noch eine halbe stunde gegeben um was zum abschluss zu bringen und hab dann die verbleibende halbe Stunde mehr geben um runterzukommen.

00:08:30: Und da war mein händi weg es musste auch weg also auch pc weg, das muss ich ein paar monate machen um mich darauf einzulassen.

00:08:39: oder habe ich mich drei vier mal getroffen?

00:08:40: wir sind ins kino gegangen und ich habe mal wieder bierchen getrunken Und ich hatte Kopffreude, ich hatte immer nicht Stress.

00:08:46: Ich hatte mal nicht scheiß Themen!

00:08:47: Ich musste nichts entscheiden und durfte einfach nur da sein und quatschen... ...und dann wurde aus weg von ein hin zu, weil es so wertvoll wurde.

00:08:57: Aber man muss es eben einfach machen.

00:09:01: Das ist eine Methode die bei mir geholfen hat, ob sie bei euch hilft weiß ich nicht.

00:09:06: Dann das weitere wenn ich mit Leuten spreche, ich hätte damals keine Hobbys.

00:09:10: Also mein Hobby war meine Firma.

00:09:12: Das war nämlich alles.

00:09:15: Und das ist, wenn man drüber nach der auch ganz schön schlimm kein Hobby zu haben.

00:09:18: Nichts, wofür ich eine Leidenschaft sonst habe, ätzend!

00:09:22: Und woran erkenne ich ein Hobby?

00:09:24: Dass es etwas für mich Leidenschafft habe, wo ich aber keine Ergebnisse erwarte.

00:09:28: Deswegen also... Ich bin nicht so einer Leistung verpflichtet.

00:09:33: Deswegen darf ich auch Sport und so ein Hobby haben muss natürlich auch mal Ergebnisse geht.

00:09:37: Aber ich darf auch nicht leisten, dass wäre für mich ein echtes Hobby.

00:09:41: Deswegen und das entscheidet ihr selbst auch bei Sport, wie man das dann selber begleitet oder macht.

00:09:47: Aber schreibt euch mal auf!

00:09:49: Und das wäre so die Idee für diesen Podcast?

00:09:51: Wie viel Prozent verbringt ihr für was?

00:09:55: Und wo ist das Ungleichgewicht?

00:09:56: Weil es fängt ja immer an mit der Erkenntnis.

00:10:00: Und dann kann ich euch nur sagen natürlich, dass muss ja nicht vormundzwanzig-vomundzwannzig-vonzwanzigs sein.

00:10:04: Das darf auch dreißig zwanzig, dreißzig-zwanziges sein.

00:10:07: Es sollte doch

00:10:09: nicht... Vorteile der Diversifizierung sozusagen liegen ja vorhanden, wenn man halt gleichmäßig verteilt ist dann kann auch eine Sache mal kurz kommen.

00:10:18: Aber es gibt halt noch die anderen und dann gleicht sich das irgendwann wieder aus.

00:10:24: Keins über sechzig Prozent oder so sein?

00:10:26: Dann ist einfach ein Problem.

00:10:28: Und schlafen nicht mitsählen in der Zeit.

00:10:33: Ja aber Schlafen ist ein gutes Stichwort weil eigentlich fehlt da was für mich.

00:10:38: Was denn?

00:10:39: Das Ganze körperlich?

00:10:42: also Wüsste ich nicht.

00:10:44: Was willst du körperlich machen?

00:10:46: Oder was willst du da körperliche tun?

00:10:48: Naja, also Hände hoch wäre hier täglich viel zu viele Stunden still auf einem Stuhl setzt.

00:10:56: ja

00:10:57: Ja, aber jetzt bleiben wir mal bei Nummer so hobby Freunde Familie Wir gehen erstens immer um gleich wie das hier erstmal eine mentale vergleichung oder Beschäftigung Und da gehört natürlich die Körperlichkeit rein.

00:11:13: Da ist ja auch was, dass ich mal mit einem Kumpel spazieren gehe oder meiner Frau mal spazierend gehe.

00:11:17: Oder von mir macht zusammen Sport!

00:11:19: Das ist hier gemeinsame Zeit.

00:11:20: also was du dann machst ist ja frei.

00:11:24: Aber ich würde der Körperlichkeit alleine keinen eigenen Status geben.

00:11:28: Also darf man machen nochmal, das ist ja keine Wissenschaft.

00:11:30: Verhörst packt dann fünftes dazu, wenn es dich glücklich macht oder wenn's dir das einfacher macht.

00:11:35: Entscheidend ist ja dass es für dich was bewirkt.

00:11:37: aber ich wäre für mich zum Beispiel eher Hobby und auch Freunde und Familie weil das schönste hier ist.

00:11:41: ja wenn man Sport zum Beispiel auch zusammenmacht überleg mal geht nach Hause und die Frau hat vielleicht auch Bock und ihr müsst ja auch nicht immer... also Sport ist ja vielleicht auch ein zu großer Begriff für Körper.

00:11:51: Dann geht man eine halbe Stunde spazieren auch vielleicht zur Trennung vom Alltag und Feierabend.

00:11:57: Also ich finde, das kann man genau darin gut verbinden.

00:12:00: Und da eben auch Hör auf dein Bedürfnis!

00:12:02: Wenn der Körper schreit er braucht was musst du das machen?

00:12:05: und dann kann dass auch dein Hobby werden.

00:12:06: oder Du machst es mit Freunden oder du machst das mit der Familie weil auch da so etwas zusammen zu machen ist doch viel schöner als das alleine um alles machen zu müssen.

00:12:15: Deswegen wenn der Geist in Ordnung ist, wenn der geist klar ist dann triffst du die richtigen Entscheidungen.

00:12:19: Wenn der im Ungleichgewicht ist dann wird's immer schwer.

00:12:25: Deswegen wie gesagt für mich wichtig schreibt euch das mal auf und wenn ihr den Ungleich Gewicht habt überlegt euch, wie ihr das korrigieren könnt und ihr werdet merken, plötzlich lösen sich auch andere Probleme.

00:12:34: Das ist das Verrückte!

00:12:37: Weil ihr klarer seid, weil ihr auch äbterl... wenn du es schaffst zum Beispiel Familie, Freunde und Hobby aufzubauen was du vor nicht hattest.

00:12:45: Und das wird dir richtig wertvoll.

00:12:47: Dann wirst du das hinter wie eine Löwenmama verteidigen und sagen Es nimmt mir keiner mehr weg.

00:12:52: Da könnt ihr mich alle scheiße finden, ist mir egal, aber es gibt's nicht.

00:12:55: Ich treffe mich heute was.

00:12:56: ich hab Zeit mit meiner Tochter und das ist für mich das Wichtigste und das kriegst du ja zehn mal wieder.

00:13:02: Und wer Kinder hat, gibt es einen schönen Spruch von meinem Kumpel, der sagt wenn er das Kind geboren ist, denkt dran, du hast fünfzehn Sommer ab dem sechzehnten will das Kind nichts mehr mit dir zu tun haben, dann bist du nämlich peinlich.

00:13:17: Dann kannst du später nochmal ab zwei, drei, zwanzig noch einmal auf ein paar Sommer hoffen.

00:13:22: aber diese Intensiven hast du vielleicht fünfzehnt Stück und das ist gar nicht viel.

00:13:27: Und davon mal so ein Sommer wegschmeißen.

00:13:31: Wenn man sich das so bewusst macht, finde ich es klar.

00:13:34: Familie und Kinder, das sollte schon eine sprechende Priorität haben.

00:13:39: Und ich verstehe aber auch dass es schwer ist.

00:13:41: Das darf euch auch schwer fallen.

00:13:42: Aber das erste ist das Eingeständnis.

00:13:45: Und das zweite ist egal was ihr euch an den Ausreden gebt.

00:13:48: Die meisten ausreden sind ja geht nur noch drei Monate dann!

00:13:53: Ich muss nun doch das machen dann!

00:13:57: Dann guckt mal einmal in den Rückspiegel wie lange ihr das schon sagt Und dann wisst ihr, dass du euch selber belügt.

00:14:04: und die beste oder der beste Zeitpunkt etwas zu ändern ist immer egal worum es geht jetzt.

00:14:11: Nicht morgen, nicht übermorgen, nicht in drei Wochen.

00:14:15: So das war's Wort zum Sonntag.

00:14:18: Wir wünschen eigentlich viel Spaß bei einer ausgeglichenen Balance des Lebens.

00:14:23: Ja so ist es

00:14:25: Bis dahin ciao.